ADAC: Spritpreis nach wie vor zu hoch

Benzin und Diesel haben sich binnen einer Woche erneut verteuert. Der ADAC sieht die Spritpreise in Deutschland weiterhin auf einem zu hohen Niveau.
Das Tanken bleibt teuer, zu teuer, meint der ADAC . Nach aktuellen Zahlen des Automobilclubs kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt rund 2,151 Euro. Das sind etwa 2,5 Cent mehr als in der Vorwoche. Auch Diesel ist teurer geworden: Der Literpreis stieg um 1,4 Cent auf durchschnittlich 2,247 Euro.
Als einen möglichen Grund für den Anstieg gilt der hohe Ölpreis. Am gestrigen Mittwoch gab der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) zwar leicht nach. Laut der Opec in Wien betrug der Preis am Dienstag 112,30 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das waren 88 Cent weniger als am Vortag. Die Opec berechnet diesen Preis auf Basis der wichtigsten Sorten des Zusammenschlusses der erdölexportierenden Länder. Für den Automobilclub ist der Spritpreis nach wie vor zu hoch.
Um beim Tanken zu sparen, rät der ADAC, möglichst kurz vor 12 Uhr zu tanken. Zu diesem Zeitpunkt seien die Preise im Tagesverlauf am niedrigsten. Gegen Mittag steigen sie demnach deutlich an, bevor sie anschließend allmählich wieder sinken. Zudem können Autofahrer durch einen Preisvergleich nicht nur beim Tanken Geld sparen, sondern auch den Wettbewerb unter den Anbieter stärken. Bei freien Tankstellen ist der Literpreis häufig etwas günstiger als an Markentankstellen.
Autofahrerinnen und Autofahrer können zudem durch einen umsichtigen Fahrstil den Verbrauch ihres Fahrzeugs senken. Damit müssen sie etwas später einen Tankstopp einlegen.

