Zoff um Linken-Abgeordnete: Rot-Grün-Rot zerlegt sich, bevor es angefangen hat

Zoff um Linken-Abgeordnete Rot-Grün-Rot zerlegt sich, bevor es angefangen hat
Die Berliner Linken-Spitze um Wahlsiegerin Elif Eralp ist eingeklemmt: Ihre möglichen Koalitionspartner machen Druck beim Thema Israel und Antisemitismus. Zugleich lehnen weite Teile der Linkspartei jedes Zugeständnis rigoros ab. Wie das gelöst werden soll? Unklar.
Holpriger kann eine Koalition kaum starten - falls es überhaupt zu einer Koalition kommt, denn noch gab es zwischen Linken, Grünen und SPD in Berlin keine Koalitionsverhandlungen, nur Sondierungsgespräche. Diese Sondierungen haben Grüne und SPD am Dienstag unterbrochen. Aus ihrer Sicht muss erst geklärt werden, "ob unsere Vereinbarung von vergangener Woche noch gilt", wie beide Parteien in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten.
Bei dem Streit geht es um die Haltung der Linken zu Israel und zum Antisemitismus. Es geht um eine Fraktionsvereinbarung der Linken, die von der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus am Dienstag beschlossen wurde. Und es geht um Vanessa Emde.




